Ukraine – keine Alternative zur europäischen Integration:

Oktober 2006:

Von Gerhard Bartosch - Initiator www.ukraina.at

Die positiven Veränderungen der letzten eineinhalb Jahren bestätigen, dass die demokratischen Prozesse in der Ukraine unumkehrbar sind. Nach den transparenten Parlamentswahlen zur Verchovna Rada haben sich Machtblöcke ergeben, welche eine klare Mehrheit der Bevölkerung vertreten. Danach wurde eine Regierung gebildet, die versucht, die Stabilität innerhalb des Landes zu garantieren so wie die Optimierung der Beziehungen zu internationalen Partnern, u.a. EU zu erreichen.

Im Oktober dieses Jahres äußerte der ukrainische Ministerpräsident im Interview mit der „Washington Post“, dass die Ukraine ihre europäische Wahl schon getroffen hat und versuchen wird, seine Beziehungen zu allen europäischen Strukturen zu verbessern.

Heute, nachdem der Präsident und die Regierung einig sind in der Frage der Europäischen Integration, vertieft sich der Prozess der Gestaltung der neuen Konzeption eines gemeinsamen Europas. Die Ukraine ist ein europäisches Land und in dieser Eigenschaft hat dieses Land das Recht, an der Entwicklung eines gemeinsamen Europa teilzunehmen.

Die Ukraine setzt ihren Kurs wirtschaftlicher Transformation in Richtung der Kompatibilität zu westliche Standards fort. Die Ukraine als Business-Standort wird für in- und ausländische Investoren immer interessanter und vorteilhafter. Das Verhältnis zur EU muss sich natürlich in einem Regulationsfeld entwickeln. Daher überarbeitet das Land die Gesetzgebung in Richtung der Adaptierung zu europäische Standards.

Falls am 27. Oktober während des Summits in Helsinki die EU kein Interesse an einer Perspektive für die Ukraine als zukünftiges EU-Mitglied zeigt, so kann sich eine völlig andere Ideologie zur Stellung der Ukraine zur EU entwickeln.

Wie hat ein Forenteilnehmer im Forum Quatschbude richtig geschrieben bzgl. angeblicher Visaerleichterungen ? :

"RE: Einladung eines ukrainischen Mannes , 27 Oct. 2006 23:30 

Mit den neuen Visaerleichterungen gehts jetzt ruck-zuck 
Bisher konnte man in der Ö-Botschaft das Visum nach drei tagen abholen (oder eben nicht) und es kostete 35,- 
Jetzt kostet es 35,- und man erhält bescheid innerhalb von 10 tagen. 

Deutlich Verbessert. "

SOOO sollte eine "Visaerleichterung" nicht aussehen, oder ?

Gerhard Bartosch

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