Top News: (Periodische) Visa - Reise - Freiheit für EU Bürger !

Werte Mitleser ! 

Letzte News aus Kiew: Die Visafreiheit wird auch nach dem 1. September verlängert. mehr

Wie versprochen die aktuellsten News zum Thema Visafreiheit. *)
www.ukraina.at berichtete schon vor einigen Wochen darüber. Kommt sie nun oder kommt sie nicht (oder ist es vielleicht nur ein Aprilscherz ? - April, April ? wie von einigen Mitlesern vermutet ?) die Reisefreiheit für EU Bürger in der Ukraine. Nun, es ist kein Aprilscherz und Sie ist da allerdings nur (vorerst einmal) auf einige Monate beschränkt. 

Zwischen 1. Mai (00.00 Uhr) und 1. September (24:00 Uhr) ist für Reisen in die Ukraine KEIN VISUM NOTWENDIG. Diese Reisefreiheit GILT FÜR ALLE EU Bürger und Schweizer. Egal ob Tourist, Geschäftsreisende, Kulturdelegationen, Gruppen, Einzelreisende usw. 

Bitte beachten ! Sollte Ihre Reise z.B. von 30. August bis 3. September dauern ist vor Reiseantritt ein Visum zu beantragen, es sei denn, der ukrainische Präsident gibt einen neuerlichen Erlass heraus.

Wichtig: Der Reisepass muß noch mindestens 6 Monate *) gültig sein.

( *) Über die Gültigkeit gibt es unterschiedliche Informationen. Sollte daher Ihr Pass kurz vor dem Ablauf, vor dem ablaufen sein, fragen sie zur Sicherheit beim ukrainischen Konsulat ihres Landes nach oder lassen sie sich einen neuen Pass ausstellen, damit es zu keinen Komplikationen bei der Einreise kommt.)

Viele Ukraineaktivisten haben darauf schon ganz dringend gewartet und zumindest ein erster wichtiger Schritt wurde vom ukrainischen Staat gesetzt. 

Ich gehe davon aus, daß diese diplomatische Aktion (oder soll man sagen Schachzug) des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko jetzt auch auf rasche positive Aktivitäten im Bezug auf Reisefreiheit der EU / Schengen und der EU - Länder im Gegenzug für ukrainische Staatsbürger wartet.

Es kann doch bitte kein Problem sein, wenn sich die EU schon seit jahrzehnten über Krümmgurken und Kondomlängen Gedanken macht endlich auch einheitliche Visumregeln FÜR ALLE EU LÄNDER einzuführen um nicht der Willkür der einzelnen Mitgliedsländern Tür und Tor zu öffnen. 

Es wird auch Zeit, daß die EU Länder Ihre Konsulate auf EIN EU Konsulat reduzieren. Amerika hat ja auch nicht einige Dutzend Konsulate und Botschaften in Kiew. ;-) Wenn man schon "einheitlich" Auftreten möchte (und sogar eine gemeinsame Währung hat) könnte man bei den Konsulaten beginnen. Dafür könnte man mit den frei gewordenen Ressourcen in verschiedenen Teilen dieses großen Landes Außenstellen errichten. Geschäftsreisende, Urlaubsreisende und alle anderen Reisenden Ukrainer würden diesen Service begrüßen.

Aber, solange es in Deutschland diesen Untersuchungsausschuss gibt und die Medien permanent medial auf die Ukraine einprügeln und oft ALLE Visumanträge von ukrainischen Staatsbürgern  mit Kriminellen gleichgesetzt werden, solange hier Parteipolitik auf den Rücken der Ukraine ausgetragen wird solange ist es offensichtlich nicht wirklich möglich eine vernünftige Diskussion zu führen. LEIDER

... oder irre ich mich und springt die EU (rasch) über Ihren eigenen Schatten und geht Reformen zum Thema "Visum und Ukraine" an die schon längst überfällig sind. Die Ukraine gibt Gas macht jede Woche zahlreiche wichtige Reformen, reicht uns in der EU die Hand, weisen wir diese ausgestreckte Hand nicht zurück.

Gerhard Bartosch 
Initiator: www.ukraina.at  

Weitere Artikel zum Thema gibt es unter www.ukraina.at - NEUES und BOTSCHAFTEN (ganz unten)

Ein interessanter aktueller Artikel auf Deutschlandradio: Die Folgen der Visa-Affäre. Einreisebehinderungen für Ukrainer, Russen und andere GUS-Bürger
Von Jens Rossbach
mehr

Wie die Visaaffäre antiöstliche Stereotype mobilisiert - Interview (hören mit - Audio on Demand) mit Wolfgang Burgdorf (auf der selben Seite)

*)
STAATSPRÄSIDENT UNTERSCHRIEB DIE VERFÜGUNG ÜBER DIE VISUMFREIE EINREISE DER EU-BÜRGER UND DER BÜRGER DER SCHWEIZ 

KYIW, 1. April. /Ukrinform/. Präsident der Ukraine Viktor Juschtschenko hat am Donnerstag, dem 31. März den Erlass „Über die zeitweilige Einführung des visafreien Verkehrs für die Bürger der Länder der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft“ unterzeichnet. 
Wie der Ukrinform beim Pressedienst des Staatsoberhauptes bekannt wurde, dürfen die EU-Bürger und die Staatsangehörigen der Schweiz vom 1. Mai bis zum 1. September 2005 in die Ukraine ohne Visum ein- und ausreisen. Ein solches visafreies Regime ist unter anderem auf die Sicherstellung der gehörigen Vorbereitung und Organisation des Eurovision-2005 Song Contest in der Ukraine zurückzuführen. 
Zugleich wird der von der Ukraine in der einseitigen Ordnung eingeführte freie Verkehr betreffs aller seiner Aspekte eingehend analysiert. Ziel ist die gegenseitigen Reisen der Bürger der Ukraine, der EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz auch weiterhin zu liberalisieren. 
Überdies hat Präsident Juschtschenko das Ministerkabinett beauftragt, das „Ausgleichsmechanismus“ für die Einnahmeposten des Staatshaushalten zu erarbeiten sowie weitere aus dem Präsidialerlass erfolgte Massnahmen zu treffen. 
Die Verfügung des Präsidenten sei auf die Sicherstellung der Offenheit der ukrainischen Gesellschaft, die Umsetzung des strategischen Kurses der Ukraine auf die Integration in die europäische Gemeinschaft sowie auf das Heranziehen der Investitionen in die nationale Wirtschaft, die aktive Entwicklung der zwischenmenschlichen Kontakte, der „Volksdiplomatie“ und des Tourismus gerichtet, wird es in der Mitteilung des Pressedienstes des ukrainischen Staatschefs bezeichnet. 

Quelle: Nachrichtenagentur Ukrinform 

RE: Visafreiheit und was kommt danach?
Gerhard Bartosch - www.ukraina.at 30 May. 2005 13:19 


***)
EU BEZEICHNET ERHEBLICHEN FORTSCHRITT DER UKRAINE BETREFFS DER IMPLEMENTIERUNG DES AKTIONSPLANS UKRAINE-EU

LUXEMBURG, 14. Juni. /Elena Kriwenko - Ukrinform/. Im Verlaufe der 9. Sitzung für die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der EU, die am Montagabend, dem 13. Juni in Luxemburg abgelaufen wurde, haben die Seiten intensive Entwicklung der bilateralen Kontakte innerhalb der ersten Jahreshälfte begrüsst, die durch wichtige auf die Vertiefung der Partnerschaft zwischen der Ukraine und der EU gezielten Vereinbarungen gekennzeichnet wurde.

Die EU begrüsst die Schritte, die die ukrainische Regierung betreffs der Sicherstellung von Transparenz und Öffentlichkeit der Staatspolitik, des Kampfes gegen Korruption, der Wiederherstellung makroökonomischer Stabilität, der Umsetzung der Steuerreform sowie der Rechtssicherheit unternimmt.

Die weitere Vertiefung und Festigung der Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU hängt von erfolgreicher Fortsetzung der inneren Reformen in der Ukraine sowie der Anpassung der ukrainischen Gesetzgebung an europäische Standards ab.

Die EU-Vertreter bewerteten positiv den von der Ukraine entwickelten Plan zur Regelung des Transnistrien Konfliktes.

Die Seiten sprachen sich für baldige vollberechtigte WTO-Mitgliedschaft der Ukraine. Darüber hinaus äußerte die Union ihre Bereitschaft zur Realisation dieses Ziels maximal beizutragen.

Der Rat für die Zusammenarbeit erklärte die Wichtigkeit der weiteren konstruktiven und fruchtbringenden Zusammenarbeit auf dem Gebiet Justiz und Inneres. Die Seiten haben sich geeinigt, im Herbst des laufenden Jahres die Verhandlungen betreffs eines Abkommens über die Vereinfachung der Visapflicht auf Grund von einem entsprechenden Mandat aufzunehmen sowie parallel über ein Readmissionsabkommen zu verhandeln. In diesem Zusammenhang begrüsste die EU den Beschluss der Ukraine über die Aufhebung der Visapflicht für die EU-Bürger.

Anschliessend haben der Vizeministerpräsident der Ukraine für Europäische Integration, Oleh Rybachuk, und Hoher EU-Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, bilaterale Abkommen zwischen der Ukraine und der EU über die Sicherheit der Informationsaustausches (vertrauliche) sowie über die Festlegung des Einsatzes der Ukraine an den EU-Operationen zur Regelung der Krisensituationen unterschrieben.

Sie Reisen mit dem eigenen KFZ in die Ukraine ein ?

Sie kommen mit dem eigenen KFZ in die Ukraine. Das Auto wird in den Pass des Fahrers eingetragen. Einer problemlosen Ausreise steht somit nichts mehr im Wege. Was passiert aber mit dem KFZ wenn der Fahrer krank wird und mit z.b. Flugambulanz nach Hause geflogen wird oder vielleicht sogar (Gott möge das vermeiden) an einem Herzanfall stirbt ? Diese Frage wurde dem Konsultationsdienst Zoll gestellt und die Antwort ist ernüchternd:

Wenn der Fahrer krank wird und z.B. mit Flugambulanz nach Hause geflogen wird, bleibt sein Kraftfahrzeug in der Ukraine. Binnen eines Jahres (12 Monate) muss er in die Ukraine kommen und sein Auto heimbringen, so der Zollbeamte.

Zweite Variante mit einem Beauftragten dieses kranken Fahrers. Der Fahrer kann einer Person die Vollmacht (Notar usw.) geben. Der Beauftragte kommt dann in die Ukraine und fährt das Auto z.B. nach Österreich, Italien usw. ABER dafür, so der Beamte, seien so VIELE Papiere erforderlich, so viel Zeit (und auch Geld) in Anspruch genommen, dass es günstiger wäre, wenn der Fahrer wieder gesund ist und selber sein Auto abholt, sagte der Beamte.

Es geht auch anders, ein Tip aus der Praxis von "Doc":
Erst zu einem ukrainischen Notar, um die Erlaubnis der Benutzung für den (neuen) Fahrer bestätigen zu lassen. Dann zum örtlichen Zoll (z.b in Kiew). Dort wurde das Fahrzeug aus dem Pass ausgetragen und in den Pass des neuen Fahrers eingetragen. Das War´s - Zeitaufwand etwa 1 Tag. In Deutschland braucht man keinen Notar. Da gibt es beim ADAC ein Formular für solche Fälle. (danke "Doc")


Visafreiheit wird auch nach dem 1. September verlängert:

NACH DEM 1. SEPTEMBER 2005 WIRD VISAFREIHEIT FÜR BÜRGER DER EU UND DER SCHWEIZ VERLÄNGERT
KYIW, 8. Juli. /Ukrinform/. Nach dem 1. September des laufenden Jahres werde die Ukraine die Visafreiheit für die Bürger der EU und der Schweiz unbefristet verlängert. Solche Erklärung brachte am Freitag der Stellvertreter des Staatssekretärs der Ukraine, Markijan Lubkiwsky, ein.
Die zeitweilige Aufhebung der ukrainischen Visen für die Europäer ab 1. Mai bis zum 1. September dieses Jahres bezeichnete der Stellvertreter des Staatssekretärs als eine „positive Erfahrung, die wie geplant, fortgesetzt werde“. 
Am 31. März 2005 hat Präsident Viktor Juschtschenko die Verordnung "Über die zeitweilige Einführung des visafreien Regimes für die Bürger der EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz" unterschrieben. Ziel war gehörige Vorbereitung und Organisation von Song Contest Eurovision - 2005 in der Ukraine, Bildung der günstigen Bedingungen für die Einreise in die Ukraine der Organisatoren und Teilnehmer von Song Contest sowie Entwicklung des Tourismus.
Nach den Angaben des Außenministeriums der Ukraine haben innerhalb von zwei Monaten nach der Einführung des visafreien Regimes für die Bürger der EU und der Schweiz um das 2,3fache mehr Bürger dieser Länder die Ukraine besucht, was nach den vorläufigen Berechnungen dem Staatshaushalt der Ukraine zusätzliche 230 Mio. US-Dollar bringt. 


 

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Probleme mit Zoll und Polizei - 
Das Vertrauenstelefon des Innenministeriums hilft:
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Senator Gerhard Bartosch

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